28.08.2017

Ein 16 Meter langer Holzsteg in Berlin

Zwei Ministerien, zahlreiche THW-Kräfte: Am Wochenende luden die Bundesministerien zum Tag der offenen Tür in Berlin ein. Das Bild im Bundesministerium des Innern (BMI) und im Auswärtigen Amt prägten die THW-Helferinnen und Helfer in ihren Einsatzanzügen und mit blauen Flaggen. Gleich mehrere Stände und Aktionen machten auf die Arbeit des THW aufmerksam.

Vorsichtig betrat Bundesminister des Innern Thomas de Maizière die 16 Meter lange Stegkonstruktion. Ehrenamtliche des THW- Ortsverbands Siegburg bauten den Steg zuvor vor den neugierigen Augen der Besucherinnen und Besucher auf. Der Innenminister zeigte sich beeindruckt von der stabilen Konstruktion. Anlässlich des Tags der offenen Tür verbrachte er viel Zeit an den THW-Ständen im BMI. Er bestaunte die zehn Meter hohe Kletterwand aus dem Ortsverband Korbach, bastelte einen Button am Stand der Jugend und sprach mit THW-Kräften am Infostand des THW und der Bundesvereinigung.

Jährlich lädt die Bundesregierung zum Tag der offenen Tür der Ministerien. Neben den verschiedenen Stationen von THW-Helferinnen und Helfern, der THW-Jugend und der THW-Bundesvereinigung, versorgten THW-Kräfte alle Helferinnen und Helfer im BMI mit Eintopf und Getränken. Auch THW-Vizepräsident Gerd Friedsam reiste nach Berlin und besuchte die Ehrenamtlichen an ihren Ständen.

Im Auswärtigen Amt luden ebenfalls mehrere Stationen zum Mitmachen. Wer eine blaue Ente aus einem Wasserbecken angelte, bekam die Ente geschenkt. An einer anderen Station verbauten kleine und große Besucherinnen und Besucher Sandsäcke in einer Modellanordnung des Ortsverbands Ronnenberg. Wer sich sicher war, dass seine Sandsack-Konstruktion das Wasser abhält, drückte auf einen roten Knopf. Danach schoss Wasser aus einem Schlauch und versuchte sich seinen Weg durch die Sandsäcke zu bahnen. An einem Stand informierten Einsatzkräfte über das Thema Capacity Building im Einsatz. Also darum, wie THW-Kräfte ihr Wissen Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützern aus anderen Ländern vermitteln können, damit sie selbst einen Katastrophenschutz in ihrem Land aufbauen können.

 

Fotos & Text: THW


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